Bexbach
Am 6. Juni 1848 wurde die 8,76 km lange Bahnstrecke von Homburg (Saar) zur bayrisch- preußischen Grenze nach Wellesweiler eröffnet. Bexbach gehörte zu diesem Zeitpunkt zu Bayern. Die  Bahnstrecke sollte den Steinkohle Transport der Gruben in Bexbach, St. Ingbert und Frankenholz gewährleisten. Die Strecke erweiterte man 1849 für den Transport von Steinkohle aus der preußischen Grube Heinitz nach Bayern. 1870 wurde aus strategischen Gründen eine 500 Meter lange Verladerampe gebaut. 1873 erhielt der Bahnhof eine Güterhalle. Das im Rundbogenstil errichtet Empfangsgebäude hatte einen Fahrkartenschalter, eine Gepäckabfertigung, Diensträume und zwei Warteräume einen für die 1. und 2. sowie einen für die 3. und 4 Klasse. Das Gebäude hatte einen Hausbahnsteig. Anfang der 1960er Jahre und 1977 gab es Umbauarbeiten am Bahnhofgebäude, die den Charakter des Baus gravierend veränderte. In den 1980er Jahren beseitigte die Deutsche Bundesbahn den Hausbahnsteig samt gusseiserner Überdachung.
Die Eisenbahn “kam” am 6. Juni 1848 nach Bexbach.  Also 13 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Bexbach hatte zu diesem Zeitpunkt wenig Einwohner (Ende 2013 waren es 17.757 Einwohner).  
Bilder Bexbach
Bahnhof von 1873
Luftaufnahme
Bahnhof Bexbach 1873 ^ nach oben
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Homburg (Saar) - Neunkirchen (Saar)
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