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Die 67,6 km lange Geestbahn ging am 23. Januar 1862 in Betrieb. Sie führte von Bremen über Osterholz- Scharmbeck zum Kopfbahnhof Geestmünde. Das Empfangsgebäude war ein romantisches Gebäude mit Rundbogenfenstern und Friesen. Die Stadt Bremerhaven war über eine 4 km lange Güterstrecke mit dem Bahnhof verbunden. 1883 übernahm das Königreich Preußen die bremische Eisenbahn. Am 1. Juni 1899 eröffnete die preußische Eisenbahn die Strecke nach Cuxhaven. Am 1. Januar 1899 folgte die Verbindung von Wulsdorf (heute Bremerhaven-Wulsdorf) nach Bremervörde. Erst am 1. Juli 1914 entstand eine, auf einem Damm verlegte durchgehende Strecke, die von Bremen über Geestmünde-Bremerhaven nach Cuxhaven führte. Jetzt müssten die Züge nicht mehr „Kopf machen“, was eine erheblich Verkürzung der Fahrzeiten mit sich brachte. Das neue Empfangsgebäude war im Baustil eine Mischung aus Eklektizismus und Moderne. Ein herausragendes Merkmal des Empfangsgebäudes sind die drei Portalfenster, die bis ins Dach reichen. Durch eine lichtdurchflutete Schalterhalle erreichten die Fahrgäste über Personentunnel die zweischiffige Bahnsteighalle, die über sechs Gleise gespannt war. Ab 1924 trug der Bahnhof den Namen Wesermünde-Bremerhaven. Erst ab 1947 erhielt der Bahnhof seine heutige Bezeichnung Bremerhaven Hauptbahnhof. In den 1960er Jahren wurde die Bahnsteighalle abgerissen. Die aufwendige Sanierung an den Bahnsteigen und der Kernsanierung des Empfangsgebäudes durch die Deutsche Bahn AG begann 2008 und wurde 2011 abgeschlossen. Die Neueröffnung wurde unter Anteilnahme der Bevölkerung feierlich begangen.
Z Bahnhof iel Bremerhaven Hbf
Bilder Bremerhaven
Bahnhof von 1862
Luftaufnahme
Bahnhof von 1862 Bahnhof 1914
Bahnhof  1914
Auswahl zur Streckenverfolgung für Bremerhaven Hbf PANORAMA
Die Eisenbahn “kam” am 23. Januar 1862 nach Bremerhaven. Also 27 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Bremerhaven hatte zu diesem Zeitpunkt 6.500 Einwohner (Ende 2015 waren es 114.025 Einwohner).
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