EINE DOKUMENTATION
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Am 1. Oktober 1898 eröffnete die Preußische Staats- eisenbahn die 30,46 km lange Eisenbahnstrecke von Bremervörde nach Stade. Das Empfangsgebäude war ein einstöckiges Backsteingebäude mit zwei angebauten Fachwerkgüterschuppen. Am 1. Januar 1899 eröffnete die Strecke von Geestmünde (heute Bremerhaven) nach Bremervörde den Betrieb. Am 1. Februar 1902 ging die Strecke über Hesedorf nach Buchholz (Nordheide) in Betrieb (heute stillgelegt). Die Strecke von Zeven (Han) wurde am 16. Mai 1908 in Betrieb genommen. Damit war die Verbindung nach Rotenburg (Wümme) hergestellt. 1936 wurde das alte Stationsgebäude durch ein Neues ersetzt. Das noch heute erhaltene Klinkergebäude verfügt über einen angebauten Güterschuppen. In der Schalterhalle des „Reichsbahnhofs“ sind noch heute die Wandmalereien „Schloß und Festung Bremervörde“ um 1648 und um 1655 erhalten geblieben. Das Empfangsgebäude gehört heute der „Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser“ (EVB).
Bilder Bremervörde
Bahnhof 1899
Luftaufnahme
Bahnhof 1936
Bahnhof 1899 PANORAMA Bahnhof 1936 Moorexpress Osterholz-Scharmbeck Stade
Die Eisenbahn “kam” am 1. Oktober 1898 nach Bremervörde. Also 63 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Bremervörde hatte zu diesem Zeitpunkt wenig Einwohner (Ende 2017 waren es 18.623 Einwohner).
Bahnstation Bremervörd Bahnstation Bremervörd
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