EINE DOKUMENTATION
Die „Obere Ruhrtalbahn“ wurde von der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft (BME) in vier Abschnitten gebaut. Der 65,88 km lange letzte Streckenabschnitt von Bestwig nach Warburg wurde am 6. Januar 1873 in Betrieb genommen. Kurz hinter dem 1.393 Meter langen Elleringhauser Tunnel wurde auch der Bahnhof Brilon mitten im Wald eröffnet. 1872 wurde bereits mit den Bauarbeiten eines Empfangsgebäudes samt Güterschuppen und Laderampe und einigen Bahnhäusern begonnen. Das verschieferte Empfangsgebäude bestand aus zwei Winkelbauten. In dem zweigeschossigen Gebäudeteil befanden sich zwei Wartesäle und im Obergeschoss Dienstwohnungen. Die Verbindung in die Stadt Brilon erledigte eine Postkutsche. 1880 erhielt die „Hüstener Gewerkschaft“ einen Gleisanschluss für ihre Fabrik zur Holzkohleherstellung.  Erst mit der Eröffnung der Nebenbahn nach Paderborn am 1. Juli 1900 (Almetalbahn) bekam die Stadt Brilon einen Bahnanschluss. Der Bahnhof Brilon wurde in Brilon Wald umbenannt. Die Gleisanlagen wurden entsprechend dem Verkehrsaufkommen erweitert. Eine Drehscheibe und ein neuer Wasserturm, sowie zwei Stellwerksgebäude kamen um 1900 zum Einsatz. Mit Eröffnung der Eisenbahnverbindung nach Wabern am 12. Oktober 1914 erhielt der Bahnhof ein neues Empfangsgebäude und zwei neue Stellwerksgebäude. Das alte Stationsgebäude und die Stellwerke wurden 1913 abgerissen. Die Bahnhofsbauten sind bis auf das Stellwerksgebäude Bo bis heute erhalten geblieben. Um 1925 rollten täglich bis zu 150 Güterzüge durch den Bahnhof.
Brilon Wald
Bilder Brilon Wald
Bahnhof um 1900
Luftaufnahme
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Aachen - Kassel
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