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Bruchsal
Die badische Stadt Bruchsal erhielt seinen Bahnhof am 10. April 1843 mit Eröffnung der Strecke Heidelberg Hbf - Karlsruhe Hbf. Die dreigleisige Station besaß eine Drehscheibe und einen einständigen Lokschuppen. Am 1. Oktober 1853 wurde die 14,89 km lange Strecke nach Bretten zur Württembergischen Westbahn fertig. Die Westbahn verfügte über ihren eigenen “Württemberger Bahnhof”, der sich östlich des Badischen Bahnhofs befand. Am 23. November 1874 folge die 22,05 km lange Strecke nach Graben-Neudorf und weiter zur bayerischen Landesgrenze. Baden hat 1879 die Strecke nach Bretten den Württembergern wieder abgekauft. Der Württemberger Bahnhof wurde dann zum Bahnhof Bruchsal. Am 15. Mai 1900 eröffnete ein neuer Bahnhof im Stil der Neurenaissance seine Pforten. Der alte fand Verwendung als Verwaltungsgebäude. Bruchsal gehörte zu den Bahnhöfen, die nach dem Krieg neue Empfangsgebäude, im typischen Baustil der Nachkriegszeit, erhielten. Im Jahr 1959 wurde das neue Empfangsgebäude dem Verkehr übergeben.
Bilder Bruchsal
Bahnhof 1879
Luftaufnahme
Architektur der 1950er und 1960er Jahre
Der in mehreren Bauabschnitten erstellte Neubau wurde 1959 eröffnet. In dem zweigeschossigen Gebäude waren die Schalterhalle und die Bahnhofsgaststätte untergebracht. Das viergeschossige Stellwerk steht rechtwinklig zur Gleisseite.
Bahnhod 1879 Bahnhof 1843
Badischer Bahnhof 1843
Die Eisenbahn “kam” am 10. April 1843 nach Bruchsal. Also acht Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Bruchsal hatte zu diesem Zeitpunkt 9.096 Einwohner (Ende 2012 waren es 42.427 Einwohner).
Mannheim - Konstanz
Bruchsal - Stuttgart
Z Bahnhof iel
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