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Brühl
Die Stadt Brühl erhielt seinen Bahnhof am 15. Februar 1844 mit Eröffnung des ersten eingleisigen Teilstücks von Köln nach Bonn durch die Bonn- Cölner Eisenbahn-Gesellschaft direkt gegenüber dem Schloss Augustusburg in Brühl. Die Bahnstrecke war der Ursprung der linken Rheinstrecke. Das Empfangsgebäude wurde vom Stadtbaurat Johann-Peter Weyer entworfen. Die Bahnstrecke verlief damals direkt durch den Ort. 1869 verlegte die Bahngesellschaft ein zweites Gleis auf der Strecke. Dabei erhielt der Bahnhof einen Mittelbahnsteig und einen Güterbahnhof. Ungewöhnlich für seine Zeit war nicht der Uhrenturm an sich, sondern dass man ihn auch als Aussichtsturm benutzten konnte. Von 1901 bis 1913 wurde die Strecke, ähnlich wie in Köln, auf einen vier Meter hohen Damm verlegt. Die Strecke war dadurch Kreuzungsfei. Dabei bekam der Bahnhof zwei Inselbahnsteige. Der Güterbahnhof verlegte man aus Platzmangel etwas weiter in Richtung Köln. 2006 erneuerte die Deutsche Bahn AG den Personentunnel zu den Bahnsteigen. Im Jahr 2009 wurde, aufgrund der exponierten Lage des Bahnhofs inmitten des UNESCO-Weltkulturerbes eine komplette Umgestaltung des Bahnhofsplatzes und des Empfangsgebäudes nebst Nebengebäuden beschlossen. Die Arbeiten wurden 2015 abgeschlossen. In den Nebengebäuden wurden eine Radstation, ein Kiosk und eine Toilette untergebracht. Der Uhrenturm wurde ohne Aussichtsplattform erneuert.
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Bilder Brühl
Bahnhof 1844
Luftaufnahme
Bahnhof 1844 Bahnhof um 1875
Bahnhof um 1875
Linke Rheinstrecke
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