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Bingen (Rhein) Hbf
Der erste Bahnhof Bingerbrück wurde am 15. Juli 1858 gleichzeitig mit dem ersten Teilstück der Nahetalbahn eröffnet. Bingerbrück gehörte zu diesem Zeitpunkt zu Preußen. Am 17. Oktober 1859 wurde der Bahnhof Bingerbrück über eine Brücke mit dem zum Großherzogtum Hessen gehörenden Bahnhof Bingen (ab 1993 Bingen Stadt) verbunden. Bingerbrück war jetzt ein Grenzbahnhof. Am 15. Dezember 1859 wurde das Teilstück der Bahnstrecke von Koblenz nach Bingerbrück von der “Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft” eröffnet. 1862 nahm man den Trajektbetrieb über den Rhein für den Güterverkehr zwischen Bingerbrück und Rüdesheim auf. Der Verkehr wurde um 1900 eingestellt. Im Jahr 1915 eröffnete eine Eisenbahnbrücke nach Rüdesheim den Betrieb. Das Empfangsgebäude Bingerbrück bestand bis zur Zerstörung 1944. Der Bahnhof verfügte über ein Bahnbetriebswerk mit Ringlokschuppen und Drehscheibe und einem Rangierbahnhof. Die Brücke von Bingerbrück nach Rüdesheim wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut. Bingerbrück wurde 1944 total zerstört. Am 15. Mai 1951 begann der Betrieb des neuen Personenbahnhofs. 1960 errichtete die Deutsche Bundesbahn ein Wagenausbesserungswerk, das 1978 wieder geschlossen wurde. Seit 1969 gehört Bingerbrück zur Gemeinde Bingen. Der Bahnhof verfügte über insgesamt fünf Stellwerke, die alle 1996 stillgelegt wurden und durch ein neues Stellwerk ersetzt wurden. 1993 wurde der Bahnhof Bingerbrück in Bingen (Rhein) Hauptbahnhof umbenannt. 2008 wurde der Hauptbahnhof Bingen grundlegend saniert. Der alte Treppenabgang wurde saniert und als Schalterraum umgebaut.
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Bilder Bingen
Bahnhof Bingerbrück 1910
Luftaufnahme
Bahnhof Bingerbrück 1910 Bahnhof 1897
Bingerbrück 1897 (Lithografie)
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