EINE DOKUMENTATION
Ansicht der Bahnstation Sennestadt von der Gleisseite aus gesehen
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Bau und Streckeneröffnung

Die „Sennebahn“ von Paderborn nach Bielefeld wurde von den Preußische Staatseisenbahnen in zwei Teilabschnitten gebaut. Der nördliche, 13.20 Kilometer lange Abschnitt, zwischen Holte (heute Schloß Holte) - Bezirksgrenze und Brackwede ging am 2. Dezember 1901 in Betrieb. Der südliche Teil bis Paderborn und damit die 40 Kilometer lange Gesamtstrecke ging am 1. Juli 1902 in Betrieb. An der ersten Teilstrecke lag der Bahnhof Kracks (heute Sennestadt).

Das Empfangsgebäude Sennestadt

Das erste Stationsgebäude wurde im Jahr 1901 in Betrieb genommen. Es war ein einstöckiges Fachwerkgebäude mit Backsteinfüllung. Im Warteraum gab es auch den Fahrkarten- und Gepäckschalter sowie einen Dienstraum. Im Anbau befand sich ein Güterschuppen mit Kopf- und Seitenrampe.

Weitere Änderungen und Ausbauten

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das zerstörte Empfangsgebäude wieder aufgebaut. 1974 installierte die Deutsche Bundesbahn im Gebäude ein Stellwerk. 1962 wurde der Bahnhof in Sennestadt umbenannt. Seit 1970 ist Sennestadt ein Stadtteil von Braunschweig. Ende 1995 schloss der Fahrkartenschalter. Um 2000 erhielt die Station einen DB- Plus Punkt. 2015 ging das Stellwerk aus dem Betrieb. 2016 riss die Deutsche Bahn AG das Bahnhofsgebäude ab.

Was hat sich verändert, was ist geblieben

Wie viele andere Bahnstationen wurden, wie in Sennestadt, die Bahnhofsgebäude nicht mehr benötigt. Nur der DB-Plus Punkt ist geblieben.
Bilder Sennestadt
Luftaufnahme
Sennebahn Paderborn Hbf Bielefeld Hbf Bahnstation Sennestadt Bahnstation Sennestadt Planung und Konzession
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