EINE DOKUMENTATION
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Bahnstation Sankt Thomas Bahnstation Sankt Thomas

Bau und Streckeneröffnung

Die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft (RhE) baute die Eifelstrecke in sechs Abschnitten. Die Haltestelle St. Thomas lag an der letzten, 71 km langen Teilstrecke zwischen Gerolstein und Trier West, die am 15. Juni 1871 eröffnet wurde. Das Dorf hatte 1871 gerade einmal 245 Einwohner. Im Dorf gab es seit 1170 ein Zisterzienserinnen-Kloster, dass 1852 dem Bischof von Trier überlassen wurde. Es diente bis 1942 als Strafanstalt für Geistliche.

Das Empfangsgebäude St. Thomas

Das aus Backstein errichtete traufenständige Stationsgebäude verfügte über einen Anbau, in dem ein Güterschuppen untergebracht war. Der Güterschuppen hatte keine Kopframpe und war deshalb für den Güterverkehr nur eingeschränkt nutzbar.

Weitere Streckeneröffnungen und Ausbauten

Die ursprüngliche Haltestelle ist heute eine Ausweichstelle, in dem sich die Züge begegnen konnten, da die Strecke nur eingleisig ist. Der heutige Bahnhof liegt in unmittelbarer Nähe zum Kloster. Die Bahnsteige befinden sich in Seitenlage und sind durch einen Zaun mit einem Schiebetor getrennt. Der gegenüber liegende Bahnsteig kann nur bei geöffnetem Tor betreten werden.

Was hat sich verändert, was ist geblieben

Das Bahnhofsgebäude wurde verkauft und saniert. Dabei wurden die Tore des Güterschuppens zugemauert.
Planung und Konzession
Bahnhof um 1920
Luftaufnahme
Bilder Sankt Thomas
Bahnhof um 1920 Eifelstrecke Hürth-Kalscheuren Ehrang
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