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Am 26. Oktober 1860 eröffnete die Bergisch-Märkische Eisenbahn- Gesellschaft (BME) ihre 14,78 km lange Bahnstrecke zwischen Bochum Hbf und Witten West. Dabei entstand auch der Endbahnhof Langendreer BME. Dieser Bahnhof lag weit außerhalb des Ortskerns von Langendreer. Am 5. Oktober 1862 eröffnete die BME die 11,14 km lange Strecke Bochum-Langendreer - Lütgendortmund - Dortmund Hbf und die 4,43 km lange Verbindung nach Bochum-Laer. Der Bahnhof erhielt ein größeres Empfangsgebäude und einen entsprechenden Güterschuppen. Dazu kam ein rechteckiger Lokschuppen mit Drehscheibe und Wasserturm. 1874 entstand ein kleiner Rangierbahnhof. Am 19. November 1874 baute die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft (Rh) auf dem Gelände des heutigen Bahnhofs ein eigenes Empfangsgebäude, das an der 18,91 km langen Strecke von Bochum Nord nach Dortmund Süd lag. Am 15. Dezember 1880 eröffnete die Rh die 13,46 km lange Bahnstrecke nach Dortmund-Löttringhausen. Von 1907 bis 1908 wurde ein Neubau als Ersatz der zwei alten Empfangsgebäude im nachempfundenen Jugendstil nach den Plänen des Architekten Schlomeyer errichtet. Die Einweihung des Empfangsgebäudes war am 1. April 1908. Durch die Eingemeindung Langendreers nach Bochum am wurde am 1. August 1929 der Bahnhof in Bochum- Langendreer umbenannt. Die zwei neuen Opelwerke in Bochum transportierten ab 1962 ihre Autos über den Bahnhof mit Güterzügen ab. Am 24. September 1983 legte die Deutsche Bundesbahn das Empfangsgebäude still. Den geplanten Abriss konnte eine Bürgerinitiative verhindern. 1986 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt.
Bochum-Langendreer Z Bahnhof iel
Bilder Bochum-Langendreer
Bahnhof 1908
Luftaufnahme
Bahnhof 1908 Bahnhof in den 1950er Jahren PANORAMA
Duisburg Hbf
Dortmund Hbf
Duisburg - Mülheim - Dortmund
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