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Mit dem Bau der Eisenbahnstrecke von (Meerbusch) Osterath über Wattenscheid nach Dortmund begann die Rheinische Eisenbahn- Gesellschaft mit den Bauarbeiten eines großen Empfangsgebäudes, das schon 1872 fertiggestellt war. Durch Verzögerungen beim Streckenbau wurde der Bahnhof „Bochum Rheinisch“ aber erst am 15. Oktober 1874 in Betrieb genommen. Später entstand ein Güterbahnhof mit einem angeschlossenen Bahnbetriebswerk mit elfständigen Ringlokschuppen, das bis zum 1. Juni 1958 in Betrieb war. Am 1. Januar 1884 wurde der Bahnhof durch die Streckeneröffnung nach Bochum-Weitmar und dann weiter nach Bochum-Dahlhausen an die Ruhrtalbahn angeschlossen. Diese Verbindung wurde später stillgelegt. 1897 wurde der Bahnhof in Bochum Nord umbenannt. Wenn man das Bild des Bahnhofs rechts oben mit dem Panoramabild vergleicht, ist deutlich zu sehen, dass das oberste Stockwerk und das Dach nicht mehr vorhanden sind. Das Empfangsgebäude wurde im Zweiten Weltkrieg zu 60 % zerstört und nach 1945 wieder aufgebaut. Durch den Bau der Verbindungskurve zum Hauptbahnhof verlor der Bahnhof an Bedeutung und wurde 1979 geschlossen. Nach längerem Leerstand konnte das Empfangsgebäude im Jahr 2000 an eine Brauerei verkauft werden. 2015 beantragte der neue Besitzer den Abriss des Gebäudes. Jetzt sucht man einen Mieter. Das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz.
Bochum Nord Z Bahnhof iel
Bilder Bochum Nord
Bahnhof von 1874
Luftaufnahme
Bahnhof von 1874
Meerbusch-Osterath - Dortmund
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